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Kaninchenkeule mit Peperonata
Geschrieben von: Sebastian Hannemann   
Montag, den 31. Januar 2011 um 20:47 Uhr

Schwierigkeitsgrad: leicht, Zubereitungszeit: 1 Stunde


Zutaten für 4 Personen:

Peperonata:    
3 rote Paprikaschoten   
1 Schalotte     
2 Knoblauchzehen   
1 Karotte     
2 Stangen Staudensellerie  
5 gehäutete Tomaten   
3 Essl. Olivenöl
2 Essl. schwarze Oliven
1 Essl. Kapern
½ Bund glatte Petersilie
Salz, evtl. 1 Prise Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Balsamico

Kaninchenkeule:
4 Kaninchenkeulen
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
3 Essl. Olivenöl zum Anbraten
1 quer halbierte Knoblauchknolle
3 Rosmarinzweige
5 Thymianzweige


Zubereitung Peperonata:

Für die Peperonata Paprika waschen, halbieren, Kerne entfernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Das Blech in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Paprika solange backen, bis sich die Haut schwarz färbt und Blasen wirft (10-15 Minuten). Das Blech aus dem Ofen nehmen, mit einem angefeuchteten Tuch bedecken (damit sich später die Haut der Paprika leichter löst) und abkühlen lassen. Backofen auf 120 Grad herunter schalten.

Zubereitung Kaninchenkeule:

Kaninchenkeulen mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Bräter in Olivenöl rundum anbraten. Halbierte Knoblauchknolle und Kräuter hinzufügen und den Bräter in den auf 120 Grad heißen Ofen schieben. Die Keulen darin 40 Minuten braten.

Währenddessen für die Peperonata Schalotten, Knoblauch und Karotten schälen, vom Staudensellerie die Fäden mit einem Messer oder einem Sparschäler abziehen und alles in feine Streifen bzw. Scheiben schneiden.
Die Tomaten achteln. Paprikaschoten häuten und in beliebig große Stücke schneiden. Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen und darin Schalotten, Karotten, Knoblauch und Sellerie farblos anschwitzen. Paprika und Tomaten dazugeben und etwa 10 Minuten leicht kochen lassen. Die Peperonata soll nicht wässrig, aber auch nicht zu sehr reduziert sein. Oliven, Kapern und fein gehackte Petersilie hinzufügen, aufkochen und mit Salz, Pfeffer, evtl. 1 Prise Zucker und Balsamico abschmecken. Die peperonata hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und lässt sich daher gut am Vortag zubereiten.

Die fertigen Kaninchenkeulen aus dem Ofen nehmen und mit der Peperonata servieren.

Weintipp: Ein junger Teroldego aus dem Trentino passt mit seinem leichten Kirscharoma und würzigen Kräuteraromen zur Kaninchenkeule.

Küchentipp: Kaninchenkeulen während des Bratens öfter mit Olivenöl oder
Bratenfond begießen, damit die Oberseite nicht rissig und trocken wird.
Alternativ mit hauchdünnem Lardo (würziger weißer italienischer Speck) belegen.

Ist ein einfaches Rezept, was vielleicht auch zum Advent passt, um mal was anderes zu machen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Nachkochen wünscht
Sebastian Hannemann

 
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