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Wenn wir mit unserem Besuch aus Deutschland in hiesige Ristoranti essen gehen, heißt es für viele: Scampi oder Gamberoni müssen her… wir sind ja schließlich am Mittelmeer.
Zum Preis von 12 bis 16 Euro bekommt man dann 4-6 Scampi oder Gamberoni auf dem Teller serviert, entweder frisch oder „surgelato“, also vorher eingefroren, was in der Regel auf der Speisekarte angegeben ist. Wirklich satt wird man eigentlich nicht davon, mit ein wenig Brot und einer eventuellen Vorspeise geht es dann schon.
Diese lassen wir schon mal per se weg, wenn wir zu Hause die leckeren Krustentierchen essen. Dazu gehen wir entweder recht früh morgens in Pozzuoli zum Fischmarkt oder gleich an den Hafen, wo die Fischkutter anlegen, oder auch, wenn es schon fast Mittag geworden ist, zum Fischhändler unseres Vertrauens. Bei all diesen Bezugsquellen bezahlen wir dann für ein Kilo superfrische Gamberoni 20 Euro und kriegen dafür so um die 26-28 Exemplare (auf Märkten in Napoli geht es zum Teil auch noch günstiger, haben wir indes noch nicht ausprobiert).
Die Frische erkennt man an den elastischen, sich noch am Körper befindenden Fühlern sowie an den klaren Augen. Von den Krustentieren, die man hier frisch kaufen kann, bevorzugen wir die Gamberoni (siehe Fotos), da diese unserer Meinung nach die beste Relation von Schale zu Fleisch und somit ein optimales Preis-Leistungsverhältnis haben. Und uns zudem noch am besten schmecken.
Zum Zubereiten legt man die Tierchen für ca. 15 Minuten auf Küchenpapier. Olivenöl auf mittlerer Stufe in der Pfanne erhitzen, frischen gehackten Knoblauch (1-2 Zehen) dazu geben und dann die Gamberoni von jeder Seite eine gute Minute braten. Fertig. Dazu reicht man frisches Brot, Zitrone sowie Aioli und Cocktailsauce. Als Beilage gibt’s einen gemischten Salat. Köstlich.
Zu zweit schafft man das Kilo nicht (für 3 Personen ist es passend). Einfach die übrigen gebratenen Krustentiere entschalen und dann in kaltem Olivenöl mit frischem gehackten Knoblauch einlegen. Ist dann eine tolle Vorspeise für den nächsten Tag. Wir haben die Gamberoni auch schon gegrillt (vorher in Öl mit Knobi und Petersilie mariniert), wir finden indes, dass sie aus der Pfanne wesentlich besser schmecken! Viel Spaß beim Puhlen… gehört einfach mit dazu!
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