| „Pompeji“ – 3 in 1: Krimi, Historie und ein bisschen Liebe |
| Geschrieben von: Astrid Wiese | |
| Dienstag, den 02. November 2010 um 15:47 Uhr | |
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Wenn zu Beginn dieses Buches an einem heißen Augustmorgen Attilius zusammen mit fünf weiteren Männern irgendwo bei Misenum einen Berg hochkrakselt, kann man sich so richtig vorstellen, wie es gewesen sein muss, damals 79 n. Chr. Zumindest, wenn man hier selber schon einmal gewesen und herumgekrakselt ist. Attilius, von Beruf Wasserbaumeister, ist die Hauptfigur dieses Romans von Robert Harris. Der Aquarius wird von Rom sehr kurzfristig an den Golf kommandiert, da der bisherige Amtsinhaber von jetzt auf gleich spurlos verschwunden ist. Attilius soll also hier nach dem Rechten sehen, denn schließlich wollen die kaiserliche Flotte um Baiae sowie die Reichen mit ihren Villen und Pools mit ausreichend Wasser versorgt werden. Und der hiesige Aquädukt namens Augusta ist mit etwa 60 Meilen der längste der Welt und versorgt neun große Städte am Golf, unter anderem Pompeji, die reichste Stadt der römischen Weltmacht. So stößt Attilius auf eine Menge Ungereimtheiten, und unbequem, wie er eben so ist, ist er sehr danach bestrebt, diese aufzulösen – was natürlich nicht allen in den Kram passt. Und wenn man hier in der Region lebt und dann auch zudem schon mal im antiken Pompeji und auf dem Vesuv gewesen ist, kann man sich wahrlich gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen, die Attilius erlebt, vor und während des Ausbruchs des Vulkans. Denn dass dieser auch in dem Roman ausbrechen wird, weiß der Leser eigentlich schon gleich am Anfang des Buches. Trotzdem schafft der Autor es, die Geschichte wirklich sehr spannend zu erzählen und uns zudem noch ein wenig aus der Rubrik Geschichte zu vermitteln; und natürlich gibt es auch eine hübsche Dame, der Attilius zugetan ist. Ob es ein Happy End gibt – trotz Lava und Vulkanasche? Tja, das soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Aber dafür hier die Buchdaten: Buchtitel: Pompeji
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