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“Die sieben Todsünden unserer Zeit” - von Pater Hermann-Josef Zoche
Geschrieben von: Jörg Robien   
Donnerstag, den 19. März 2009 um 16:13 Uhr

Erfolg macht sexy, Erfolg macht geil: Dieses moderne Credo ist eine Variation der alten Sünde Wollust. Der Konsum- und Erlebnishunger der Menschen ist moderne Völlerei, die jedes Sinnstreben pervertiert – und den Neid derjenigen hervorruft, die bei dieser Orgie nicht mitmachen koennen.
Wollust, Völlerei, Neid, Gleichgültigkeit, Zorn, Hochmut und Habgier haben in unserer Gesellschaft die Oberhand gewonnen. Doch was passiert, wenn die Menschen diesen Charakterschwächen willenlos nachgeben und die sieben Todsuenden sogar zu neuen Tugenden verklären? Wenn nicht mehr das Gute im Menschen gefragt ist, sondern diejenigen als Gewinner dastehen, die rücksichtslos und egoistisch sind?
In seinem klugen, aufrüttelnden Buch bringt Pater Zoche sieben Tugenden als Gegenmodell ins Spiel. Gelassenheit, Bescheidenheit, Mitfreude, Askese, Leidenschaft, Demut und Verzicht können den Menschen helfen, zu sich zu kommen und sich nicht von oberflächlichen Trends unter Druck setzen zu lassen.

Die Menschen haben zu allen Zeiten gesündigt. Doch heute gibt es kein Regulativ mehr, das sie zur Umkehr bewegt. An vielen Beispielen aus Wirtschaft und Privatleben zeigt Pater Zoche, wie sich aus den klassischen die neuen Todsünden entwickelt und unsere Gesellschaft in eine gefährliche Schieflage gebracht haben – und das es sich lohnt, für das Gute einzustehen.

Herrmann-Josef Zoche ist Augustiner–Pater mit einer Pfarrei in Waldkirch im Südschwarzwald. Nach einem Studium an der Philosophischen Hochschule der Jesuiten in Frankfurt/M. sowie Theologie und den Nebenfächern Wirtschafts- und Sozialwissenschaften promovierte er und trat in den Augustiner-Orden „Brüder vom gemeinsamen Leben“ in Maria Bronnen ein.
Pater Zoche hat bereits zahlreiche Bücher verfasst und ist ein gefragter Redner in Industrie und Management.

www.paterzoche.de

ECON Verlag, ISBN 978-3-430-20055-4


 

 
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