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Für Liebhaber der Antiken Geschichte unserer Umgebung
Geschrieben von: Michaela Jankowiak   
Freitag, den 26. September 2008 um 08:24 Uhr

Von Quarto, Cuma, Pozzuoli, Agnano, Bagnoli, Baia, Monte di Procida, Miseno, Fuorigrotta bis Posillipo.

Wir sind jetzt schon ein Jahr hier, und dachten wir haben schon alles von Neapel und näherer Umgebung gesehen. Da unserer großer Sohn immer fragt: “Was ist denn das Alte da, Mama? Papa?“ Gingen wir ins National Museum Neapel, doch das war eher enttäuschend für uns alle.


Wir suchten die Antworten auf alte, antike Gebäude oder Ruinen an denen man einfach so mal vorbeifährt oder geht. Daraufhin schauten wir in dem Buchhandel des Museums und fanden ein erstaunliches Buch:

„Die Phlegräischen Felder“ von Massimo D´Antonio

Titel –   Die Phlegräischen Felder   -   332 Seiten   -   Preis-    25,-€
Autor-   Massimo D´Antonio   -   ISBN  88-87835-25-X


Erhältlich in Deutsch, Englisch und Italienisch. Wir mussten feststellen, dass es jede Menge zu sehen gibt. Mit den Besichtigungszeiten hier in Neapel und Umgebung standen wir zwar oftmals schon vor geschlossener Tür, aber dann  muss man halt auch die Leute an den Orten der Sehenswürdigkeiten privat anklingeln oder telefonisch anfragen (im Buch gibt es die Telefonnummern, usw.). So haben wir auch erfahren, dass der archäologische Park von Baia erst ab Oktober öffnen soll. Dies steht alles in diesem tollen, beeindruckenden und mit alten Karten versehenen Buch. Weiß zum Beispiel jemand, wo der Eingang zur Seianus-Grotte (sichtbar auf dem Weg zum Posillipo hoch) ist oder wie lang sie ist ? Oder am 15.August fand das Religiöse Seifen-Balken laufen (“Pino di Sapone.“) statt, welches traditionell von  Fischern durchgeführt wird. Das war sehr lustig zu sehen, wie die alle versuchten die Seife vom Balken abzuwischen und dabei ins tiefe Wasser fielen. Ziel des Spieles ist es, über den knapp 10 Meter langen Mast zu laufen um die am Ende befestigten Fahnen zu bekommen. Oder auch in unserer Straße, Via Celle (Pozzuoli), ist ein altes Mausoleum, leider verkommen. Aber nun wissen wir, wie das alles unter uns aufgebaut war und die Geschichte dazu mit alten Bildern versehen.
Es gibt so viele Sachen, die wir hier noch sehen können. Wir möchten und müssen dieses Buch wirklich weiter empfehlen.
Erhältlich über Internet, Buchhandel des Nationalmuseums oder im Castello di Baia.

 
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