| Kunst für alle |
| Geschrieben von: Saskia Fuchs | |||
| Dienstag, den 23. Februar 2010 um 21:26 Uhr | |||
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Sie wollen in Ihrer Zeit in Neapel möglichst viel „mitnehmen“? Sie sehen beim dritten Besuch in Pompeji irgendwie nicht mehr ein, warum Sie noch den vollen Preis zahlen sollen, wo Sie doch schon Tourguide sein könnten – und es für Ihre zahlreichen Gäste auch sind? Sie wissen, neben den großen Sehenswürdigkeiten gibt es noch viele kleine Schätze, aber Ihnen fehlt eine Übersicht? Die Artecard gibt es nicht nur für 3 oder 7 Tage wie in vielen Reiseführern angegeben, sondern auch für ein ganzes Jahr. In dieser Version kostet sie 40 Euro und beinhaltet für viele Sehenswürdigkeiten freien, für die anderen in der Regel deutlich ermäßigten Eintritt. Die öffentlichen Verkehrsmittel wie bei den anderen beiden Versionen sind allerdings nicht enthalten. Erhältlich ist sie bei fast allen Sehenswürdigkeiten, die die Karte akzeptieren. Einmal gekauft, sollte diese Karte in den Geldbeutel gesteckt werden, denn man weiß ja nie, was einem spontan so einfällt. Kennen Sie folgende Situation? Sie laufen die Via Toledo vom Montesanto kommend runter und stellen fest, dass Sie mal wieder „zu spät“ dran sind, um auch noch die schicken Geschäfte Richtung Piazza Amedeo anschauen zu können? Gönnen Sie sich doch erst ein Stück Pizza an der Piazza del Plebiscito und gucken sich dann den Palazzo Reale an. Eine schöne Art, etwas Zeit zu überbrücken. Und kostet dank der Artecard nichts (zusätzlich). Im Moment gibt es in den Räumen dort noch eine aufschlussreiche Sonderausstellung zur Stadtgeschichte anhand von altem Kartenmaterial. Sie haben besonders ambitionierte Hobbyfotografen in Ihrem Freundeskreis? Dann gehen Sie doch mal auf das Castel St. Elmo und genießen Sie das hervorragende 360 Grad Panorama – es kostet Sie nichts! Hinterher können Sie dann noch in die Certosa San Martino gehen, welche unterhalb des Castels gelegen ist. Das Kloster ist zu einem Museum umgebaut worden und behandelt die Stadtgeschichte vornehmlich zu Zeiten der Anjou. Hier sind Boote ausgestellt, Gemälde oder Krippenfiguren. Auf jeden Fall vielseitig und interessant.
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