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Casertavecchia – zu allen Jahreszeiten einen Besuch wert |
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Geschrieben von: Andrea und Alexander Ebner
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Freitag, den 05. Februar 2010 um 13:58 Uhr |
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Anfang Dezember fällt uns beim Studium der PANORAMA der Hinweis auf einen viertägigen Weihnachtsmarkt in Casertavecchia ins Auge. Ortsansässige Künstler und Handwerker sollen ihre Produkte anbieten. Der Neapel-Neuling in mir denkt bei Weihnachtsmarkt natürlich sofort an Glühwein und Lebkuchen. Daneben reizen auch die zwei Sterne im Baedeker Reiseführer. Er verspricht eine dornröschenhafte Verwunschenheit des Ortes mit pittoreskem Ortsbild und mit dem Dom San Michele ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Architektur.
Schon bei der Anfahrt beeindruckt die Silhouette des Ortes aus welcher der freistehende Campanile der Basilika herausragt. Wir genießen den Spaziergang durch den ruhigen sauberen Ort und den Pinienhain rund um die Ruine des ursprünglich sechstürmigen Kastells. Auch die vielen Restaurants mit zum Teil sehr schönem Ausblick gen Vesuv und Golf von Neapel laden zum Verweilen ein. Nur vom Weihnachtsmarkt ist an diesem Tag zunächst keine Spur zu entdecken. Drei Tage später probieren wir es nach einem Rundgang durch Vanvitellis Schlosspark in Caserta nochmals. Vor dem Dom wird nun an einigen Verkaufsständen Käse, Wurst, Nüsse, Keramik und das wohl unvermeidliche Plastikspielzeug angeboten. Vom Käseangebot eines kampanischen Agriturismo lassen wir uns schließlich verführen. Die Hoffnung auf heißen Tee oder Glühwein hat sich leider nicht erfüllt. Doch die Kastanien aus dem Holzfeuer des Maronibraters erinnern an heimische Weihnachtsmärkte und lassen Adventsgefühle aufkommen.
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