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Wer von uns hat nicht schon die Aragoner Burg von Baia, das Castello di Baia besichtigt, und war nicht tief beeindruckt von der fabelhaften Aussicht auf den Golf von Neapel, die vor uns liegende Küste und die Halbinsel, die sonderbarerweise ohne eigenen Namen ist und die Städtchen Baia, Bacoli, Miseno und Monte di Procida trägt ? ! ? Faszinierend auch der ’Inhalt’ der Burg, das, was in dem kleinen, gut angeordneten und keinesfalls ermüdendem Museum zusammengetragen worden ist.
Wir wissen, das dies alles aus der Bucht von Baia stammt, aus dem Drittel des antiken Baias, das weder überbaut worden ist, noch im Museo archeologico dei Campi Flegrei am Hang über der Stadt besichtigt werden kann, sondern infolge des Bradisismus einfach versunken ist. Im Sommerhalbjahr, also ab April, fährt täglich ein ca. 20 m langes Motorschiff mit ’gläsernem’ Rumpf, die CYMBY, von Baia aus in einer knapp 1 1/2 -stündigen Tour genau über diesen versunkenen Stadtteil Baias, bis kurz vor Pozzuoli und wieder zurück. Nach einer sehr ausführlichen, engagierten Unterrichtung (auf unserer Fahrt leider nur in Italienisch) werden dann die Passagiere in den Rumpf des Schiffes gelassen (jeweils. 24, max 48 pro Fahrt) und können von dort aus durch regelrechte Fenster den dicht darunter liegenden Meeresgrund betrachten. Zu sehen gibt es die lange Mauer, die gleichzeitig als Weg zwischen Punta Epitaffio und Pozzuoli diente und einen zur damaligen Zeit ungleich größeren Lago Lucrino zur offenen See hin abschloß, Grundmauern und andere Besiedelungsreste. Ich halte mich hier bewußt sehr allgemein, da wir bei bedecktem Himmel fuhren und vergebens nach Mosaikfußböden, Säulen und Statuen Ausschau hielten. Ablegestelle: Hafen Baia, Mole an der Guardia Finanza. Abfahrtzeiten: Sa 12.00, 16.00; So 10.30, 12.00, 16.00 (aber ohne Gewähr !). Werktags nur angemeldete Gruppenfahrten. Preis: ca. 8 € Parkplatz: Im Hafengelände, normalerweise problemlos. Wichtig: Nur bei klarem, sonnigen Himmel und ruhiger See, sonst Sichtverhältnisse unter Wasse unzureichend !
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