21 | 05 | 2012
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Kampanien
Skigebiete um Neapel
Geschrieben von: Alexander Ebner   
Mittwoch, den 01. Dezember 2010 um 21:01 Uhr

In zwei Stunden geht es vom Meer auf die Skipiste oder zumindest ins Winter-Wonderland. Roccaraso übertrifft mit seinen zwei Kabinenbahnen und weiteren 34 Liftanlagen einige der Münchner Voralpen Skigebiete. Leihmaterial steht zur Verfügung und Schneekanonen haben dem letzten relativ schneearmen Winter unter die Arme gegriffen. Vom höchsten Punkt auf 2.141 m blickt man bei guten Verhältnissen zum Vesuv, wie auch zum Gran Sasso. Für den Weg ins Tal zurück kann man Pisten aller Schwierigkeitsgrade wählen. Anzumerken ist, dass schwarze Pisten hier wirklich schwer sind. Übernachtungsinfrastruktur und nette rustikale Einkehrmöglichkeiten laden zum Verweilen ein, auch wenn man nicht nach bayerisch-tirolerischem Charme suchen sollte.

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Regionalparks in Kampanien
Geschrieben von: Alexander Ebner   
Samstag, den 24. Juli 2010 um 19:45 Uhr

Parco del Partenio und Santuario di Montevergine

Wir wohnen wenige Meter vom Meer entfernt. Der Blick auf den Golf von Pozzuoli ist überwältigend. Aber zum nächsten sauberen Badestrand brauchen wir weit über eine Stunde - und “Seefahrer” sind wir nicht. Wo also in der Hitze des Sommers abkühlen? Shoppend durch die kühlen Straßenfluchten Neapels und klimatisierte Kaufhäuser aufsuchen oder doch lieber von Wäldern und frischer Luft träumen. Diesen Traum kann man sich in den zahlreichen Regionalparks Kampaniens erfüllen.

Ein Beispiel ist der Parco del Partenio nordwestlich von Avellino. Über die A16 geht es in Richtung Bari, bei Avellino verlässt man die Autobahn und folgt der Wegweisung “Montevergine”. So fährt man durch Mercogliano bergan nach Ospedaletto d’Alpinolo und kommt an verlockenden Hinweisen für Süßwarenwerksverkauf vorbei. Von Ospedaletto d’Alpinolo führt eine gut ausgebaute Straße an zwei netten Ausflugslokalen vorbei hinauf zum exponiert auf über 1200 m Höhe gelegenen sehenswerten Santuario di Montevergine. Nun wird die Straße schmäler und steiler - außerdem nimmt die Schlaglochdichte wieder zu. Nach einigen Kehren und einer Tunneldurchfahrt geht es wieder ein Stück bergab, bevor man eine herrliche auf ca. 1300 m gelegene Hochfläche erreicht. Hier entrichtet man in der Saison seinen Parkobolus und muss sich dann entscheiden: Spaziergänge über die weiten Wiesen mit kleinem See oder rein in die ausgedehnten Wälder, um vielleicht schon die ersten Pilze zu sammeln, oder nur Powerpicknick mit Grillen nach italienischer Art (Deutsche sollten ihren Müllsack nicht vergessen)?

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Auf den Spuren der Götter
Geschrieben von: Annemarie Bruckler   
Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 21:39 Uhr

Der Weg der Götter oder auch “Sentiero degli Dei”, wie er von den Italienern genannt wird, ist ein absolutes Muss für alle Wanderbegeisterten. Auch wir wollten uns auf die Spuren der Götter begeben, und machten uns von Agerola-Bomerano frohen Mutes und noch hoch motiviert auf nach Positano. Unser Auto konnten wir getrost auf einem Parkplatz in Agerola zurück lassen. Der malerische Maultierpfad hoch über dem Meer hat für jeden trittsicheren und schwindelfreien Wanderer etwas zu bieten: Sagenhafte Ausblicke auf die Küste, wunderbare Sicht auf Capri, die Grotte Biscota und alte Höhlenhäuser sowie eine traumhafte, wilde und einsame Felslandschaft. Auch wenn der Weg ziemlich anspruchsvoll ist, ist er jede Anstrengung wert.

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Scavi di Oplontis
Geschrieben von: Astrid Wiese   
Samstag, den 01. Mai 2010 um 20:50 Uhr

„Wo liegt das denn?“ habe ich meine Freundin gefragt, als sie am Telefon vorschlug, am folgenden Tag dorthin einen Ausflug zu machen. Schnell im Internet „gegoogelt“, kam die Erkenntnis: Nicht weit weg, in Torre Annunziata. Tja, Pompeji oder Herculaneum kennt ja jeder…
Am nächsten Morgen also ab in die Bahn und nach insgesamt knapp 1,5 Stunden (ab Bagnoli) inklusive einmaligem Umsteigen waren wir da. Vom Bahnhof sind es in etwa 7 Gehminuten bis zu den Ausgrabungen. Hier befinden sich zwei römische Villen, das Wohnhaus des L. Crassius Tertius und die Villa Poppaea (1./2. Jh. v. Chr.). Zu bestaunen sind verschiedene Wohnbereiche mit wunderschönen Wandmalereien und Mosaiken. Die gesamte Anlage besteht aus vielen Räumen, einigen Säulenreihen sowie Gärten und beinhaltet zudem ein riesiges Schwimmbad. Auch Oplontis wurde von einer Lava- und Schlammdecke begraben, ist nur teilweise freigelegt  und steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Öffnungszeiten: Täglich von 8.30 bis 17.00 Uhr (April bis Oktober bis 19.30 Uhr), Einlass bis 90 Minuten vor Schließung; 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.
Anfahrt: Mit dem Zug („circumvesuviana“ ab Bahnhof Garibaldi) Richtung Sorrent oder Poggiomarino, Haltestelle Torre Annunziata;     mit dem Auto die A3 Richtung Sorrent, Ausfahrt Torre Annunziata Sud.
Eintritt: Erwachsene bis 24 Jahre 2,75 €, älter als 24 J. 5,50 €, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J. sowie Senioren ab 65 J.; das Ticket schließt die Besichtigung der Ausgrabungen von Stabia und Boscoreale (Antiquarium) am gleichen Tag mit ein; das 3-Tages-Ticket für 20 € (bzw. für 10 € bis 24 J.) umfasst zudem den Eintritt für Pompeji und Herculaneum.

 
Zur Westspitze der Penisola Sorrentina
Geschrieben von: Andrea und Alexander Ebner   
Dienstag, den 13. April 2010 um 21:11 Uhr

An einem sonnigen Februarwochenende sind wir mit den Fahrrädern auf der Halbinsel südwestlich von Sorrent unterwegs.  Mit dem Monte San Costanzo, fast 500 m über dem Meer, erreichen wir einen lohnenden Aussichtspunkt über der Westspitze der Penisola Sorrentina. Der Blick in den Golf von Neapel, nach Capri und steil hinab zur Ieranto-Halbinsel entlohnt für die zurückgelegten Höhenmeter. Von der Ortschaft Termini führt aber auch eine schmale Autostraße hinauf zum Höhenrücken. Ein paar Pinien bieten Schatten und ein kurzer Spaziergang führt zur Cappella San Costanza. Wir genießen die zügige Abfahrt nach Termini und weiter auf der alten Römerstraße Via Minerva ans Meer zur Spitze der Halbinsel, der Punta Campanella.

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Amalfi mal anders – „Schnitzeljagd“ für Groß und Klein zum Torre dello Ziro
Geschrieben von: Ebner   
Dienstag, den 09. März 2010 um 20:52 Uhr

Durch Häuser hindurch, steile Treppen hinauf- und hinabsteigen, lauschige Plätze entdecken – Amalfi mal anders. Zudem bietet diese Wanderung für die ganze Familie immer wieder schöne Aussichtspunkte und überraschend viel grüne Landschaft. Die Tour kann individuell begangen werden. Als kurze Variante bietet sich Start/Ziel in Pontone an; mit schattigen Picknickplätzen und Blick auf Amalfi von oben. Die „Gässchen“-Tour kann auch jederzeit abgekürzt und auf dem gleichen Weg zurückgegangen werden. Auch die Tour bis zum Friedhof bietet schon einen ersten Eindruck.
Zum Nachwandern haben wir die Wegbeschreibung aus dem Wanderführer beigefügt. Und, es stimmt tatsächlich, genauso wie beschrieben führte uns der Weg um Amalfi!

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